Lied Blagoslaviaï Douché Moïa Gospoda

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".... Zweifellos ist der Herr für uns das undurchdringlichste und schwer fassbarste Wesen, und doch ist Er uns so nah wie sonst niemand, weil Er in uns ist. Daher ist es eine ganze Arbeit, die wir innerlich tun müssen, um diese Präsenz, die in uns wohnt, zu spüren und zu beleben. Nichts ist wertvoller als das Gefühl, vom Herrn bewohnt zu sein: In diesem Moment kann nichts, egal was passiert, unseren Glauben erschüttern. »

Blagoslaviaï Douché Moïa Gospoda (Meine Seele, segne den Herrn!) - D-Dur

Text

Der Text auf Deutsch Französische Lautschrift des bulgarischen Textes
Lobpreise den Herrn, meine Seele!
Lobpreise den Herrn, meine Seele! 
Vergiss nicht alle Seine Gnade,
Vergiss nicht all Seine Güte, 
Vergiss nicht all Seine Wohltaten! 
Vergiss nicht all Seine Gnade, 
Vergiss nicht all Seine Güte,
Vergiss nicht Seine Zuneigung,
Vergiss nicht Seine Liebe!
BlagoslaviaÏ Douché Moïa Gospoda
Blagoslaviaï douchè moïa Gospoda! 
Nè zabraviaï fsitè Mou milosti, 
Nè zabraviaï fsitè Mou blagosti, 
Nè zabraviaï fsitè Mou dobrini! 
Nè zabraviaï milosta Mou,
Nè zabraviaï blagosta Mou, 
Nè zabraviaï obichta Mou, 
Nè zabraviaï lioubofta Mou!

Erläuterungen zum Lied

Geschichte

Omraam Mikhaël Aïvanhov sagte über Blagoslaviaï Douché Moïa Gospoda: „Dieses Lied erweckt das Herzchakra. Der Jünger war siegreich und dankt dem Herrn. Es ist ein Lied, das den Herzmuskel beruhigt und reguliert».[1]

Thema: die Öffnung des Herzens und die Erinnerung an die Gnade

Blagoslaviaï lädt uns ein, unseren inneren Tempel zu betreten und uns unserem (im Sinne der Einweihung zu verstehenden) Herzen anzuschließen. Es verbindet uns mit dem Göttlichen in uns und macht uns empfänglich für dessen Botschaften. Blagoslaviaï Douché Moïa Gospoda ist ein Lied der Dankbarkeit gegenüber Gott.

Gesangliche Atmosphäre in wenigen Stichworten

Demut, Verinnerlichung, Tiefe, Aufstieg, Herzöffnung, Würde, Dankbarkeit. Sich in der Wohnstätte Gottes angenommen fühlen, die Anwesenheit der Engelswelt spüren, in Kommunion treten.

Entwicklung des Liedes

Erster Teil

Lobpreise den Herrn, meine Seele! Der erste Teil des Liedes ruft den Wunsch unseres Bewusstseins hervor, sich dem Göttlichen in uns anzuschließen. Vom Anfang des Liedes an können wir uns vorstellen, dass wir auf dem Platz vor unserem inneren Tempel stehen und uns von innen heraus gerufen fühlen. Wir überschreiten eine Lichtschwelle, dann erklingt mit unendlicher Sanftmut ein engelsgleiches Lied:

Né zabraviaï vsité Mou milosti! Vergiss nicht all Seine Gnade!

Né zabraviaï visté Mou blagosti! – Vergiss nicht all Seine Güte

Né zabraviaï visté Mou dobrini! – vergiss nicht all Seine Wohltaten

Das Lied der Engel erinnert uns an die Gnaden Gottes, an Seine Güte und an Seinen Segen! Es ist ein Impuls der Güte, der die menschliche Seele anregt und sie einlädt, auf dem Weg zu bleiben, um Zugang zu unserem wahren innersten Herzen zu erhalten.

Symbolisch begleiten die Engelsstimmen den Jünger auf dem langen Weg durch den Mittelgang des Tempels und führen ihn zum heiligsten Gebiet des Heiligtums, zu dem höchsten Ort der Heiligkeit, dem Ort, an dem die geistliche Gegenwart Christi zu finden ist.

Zweiter Teil

Im zweiten Teil des Liedes wird der Gesang der Engel dreimal wiederholt und das Bewusstsein in einen Prozess der Verinnerlichung und Erhöhung versetzt, der immer intensiver wird. Wir erleben einen Aufstieg und sind endlich in der Lage, das Christuszentrum unseres Herzens zu erreichen, das uns mit dem ganzen Universum verbindet. Symbolisch ist es der Aufstieg in die Kuppel des Tempels. Die Kuppel repräsentiert die göttliche Welt mit allem, was über uns hinausgeht. Es ist das Hohe Ideal, zu dem unsere Seele uns unermüdlich von Leben zu Leben führt.....

Bibliographie

Weitere Artikel zum Thema

Liens externes

Anmerkungen

  1. O. M. Aïvanhov, P. Deunov, Commentaires des chants (Fraternité Blanche Universelle)



Avis au lecteur : la rédaction de cet article, provisoire et non limitatif, est seulement un point de départ, puisque le sujet a été examiné plus en détail par Omraam Mikhaël Aïvanhov dans ses diverses conférences données entre 1938 et 1985. En lisant ou en écoutant directement ces conférences, publiées par les éditions Prosveta, propriétaire exclusif des droits de son travail, le chercheur y trouvera encore d’autres aspects intéressants et importants. Par conséquent, cet article n’exprime pas de manière complète et exhaustive la pensée d'Aïvanhov sur ce sujet.


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